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Präsenzseminar | "Der sektorale Heilpraktiker - Rechtliche Aspekte" | 29.03.2026 | 10:30-12:00 | 2 FP | RA Hans-Günther Huber

Veranstalter: Landesverband Nord (Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein)

Termin: 29.03.2026 10:30 - 12:00

Ort: Schokoladenhotel Voss, Bahnhofstr. 17, 26655 Westerstede

Nur für Mitglieder des Landesverbandes Nord

Referent:  Rechtsanwalt Hans-Günther Huber

Fortbildungsinhalte:

1. Einführung und Einordnung 

- Warum der sektorale Heilpraktiker für Podologen relevant ist

- Typische Fehlannahmen in der Praxis („Ich darf doch jetzt alles?“)

- Abgrenzung: Podologe – Heilpraktiker – sektoraler Heilpraktiker

- Kurzer Überblick über die rechtlichen Grundlagen

2. Rechtliche Grundlagen des sektoralen Heilpraktikers 

- Ursprung und Entwicklung des sektoralen Heilpraktikers

- Gesetzliche Basis (Heilpraktikerrecht, Berufsrecht, Rechtsprechung)

- Was bedeutet „sektoral“ konkret?

- Zuständigkeiten der Gesundheitsämter

- Bedeutung der Erlaubnis im Vergleich zur Voll-Heilpraktikererlaubnis

- Praxisnaher Fokus: Warum der sektorale Heilpraktiker keine Erweiterung des Podologenberufs ist, sondern eine zusätzliche heilkundliche Erlaubnis

3. Erlaubte und nicht erlaubte Tätigkeiten

3.1 Was darf ein sektoraler Heilpraktiker (Podologie)?

- Eigenständige heilkundliche Tätigkeiten im definierten Sektor

- Behandlung ohne ärztliche Verordnung

- Diagnostische Tätigkeiten: Umfang und Grenzen

- Behandlungsverträge mit Patienten

3.2 Was bleibt weiterhin verboten?

- Überschreiten des Fachsektors

- Arzneimittelverordnung

- Tätigkeiten außerhalb der podologischen Heilkunde

- Irreführende Leistungsangebote

- Wichtig: Typische Grenzfälle aus der Praxis (z. B. diabetischer Fuß, Wundversorgung, Infektionszeichen)

4. Berufsrechtliche Abgrenzungen und Haftung 

- Verhältnis Podologengesetz ↔ Heilpraktikerrecht

- Haftungsrisiken bei Fehlanwendung der Erlaubnis

- Zivilrechtliche vs. strafrechtliche Konsequenzen

- Bedeutung der Dokumentation

- Berufshaftpflicht: Was muss zwingend angepasst werden?

5. Werbung, Außendarstellung und Praxisorganisation Wie darf der Titel geführt werden?

- Pflichtangaben und verbotene Werbeaussagen

- Website, Praxisschild, Social Media

- Abrechnung: Selbstzahler, keine GKV-Leistung

- Zusammenarbeit mit Ärzten – Chancen und Konflikte

6. Typische Praxisfragen & Fallbeispiele

- Darf ich ohne Rezept behandeln?

- Was sage ich Patientinnen rechtssicher?

- Wie gehe ich mit kritischen Diagnosen um?

- Was passiert bei einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt?

- Beispiele aus der Rechtsprechung

Fortbildungspunkte: 2

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Kosten:  Kostenfrei             

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Anmeldekonditionen: Anmeldekonditionen_Nord_2025.pdf

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