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Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie
 

                                 

Kürzlich wurde die bundeseinheitliche Notbremse veröffentlicht. Diese sieht bestimmte Maßnahmen ab einer Inzidenz von über 100 pro 100.000 Einwohner eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen vor.

Wenn ein Bundesland die Maßnahmen für sich verschärft, also strenger als die Notbremse auslegt, gelten die Maßnahmen des einzelnen Bundeslandes. Lockert ein Bundesland die Maßnahmen im Gegensatz zur Notbremse, die Inzidenz lässt diese Lockerungen aber nicht zu, gilt weiterhin die Bundesnotbremse.

Aktuelle Fallzahlen sowie weitere interessante Informationen rund um das Corona-Virus in Deutschland finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

An den Regelungen für die Podologie hat sich auf Bundesebene nichts verändert. Es gilt weiterhin folgendes:
Punkt 8: „Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem
Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.“

Zur Testpflicht: Patienten müssen KEINEN negativen Corona-Test in einer therapeutischen Praxis, wozu auch die Podologie gehört, vorlegen um eine medizinisch notwendige Leistung in Anspruch zu nehmen.

Zur Klarstellung: Die therapeutische Tätigkeit aus medizinischen Gründen (hierfür muss keine Verordnung vorliegen) ist keine sogenannte „körpernahe Dienstleistung“. Diese ist im Bereich der gewerblichen Körperpflege wie Kosmetik- und Nagelstudios, Friseure, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe anzusiedeln.

Aufgrund des sich regional sehr unterschiedlich entwickelnden Infektionsgeschehens, kommt es auch weiterhin zu umfangreichen lokalen Unterschieden. Bitte melden Sie sich bei Fragen daher als Mitglied in IHREM LANDESVERBAND!

Bitte halten Sie Ihre landesspezifischen Regelungen im Blick: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, BrandenburgBremen,  Hamburg, HessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsen, NRWRheinland-Pfalz, Saar, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-HolsteinThüringen.  

Weitere Informationen rund um dieses Thema stehen Ihnen nach der Anmeldung unten als Download zur Verfügung.