Podologe/Podologin
Podologe/Podologin Ein Gesundheitsfachberuf mit Zukunft
Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.

! Update: Masernschutzgesetz !

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Zusammenfassung/Update für Podologinnen und Podologen: Masernschutzgesetz

UPDATE-Information zum Masernschutzgesetz (Wird bei Vorlage neuer Informationen bis zum Inkrafttreten des Gesetzes aktualisiert).

Am 14. November 2019 wurde das Masernschutzgesetz in 2./3. Lesung im Bundestag beschlossen und am 20. Dezember 2019 vom Bundesrat gebilligt.

Das Gesetz soll zum 01.03.2020 in Kraft treten.

Podologinnen und Podologen und Ihre Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (Alle nach 1970 geborenen Personen) haben somit ab diesem Zeitpunkt gegenüber der Leitung der Praxis einen Nachweis über einen ausreichenden Impfschutz oder einen Nachweis über eine Immunität gegen Masern zu erbringen.

Der Nachweis über einen ausreichenden Impfschutz oder Immunität ist gegenüber der Leitung der Praxis von allen dort tätigen Mitarbeitern (z.B. von Büroangestellten und Reinigungspersonal) zu erbringen. Auch ehrenamtlich Tätige und Praktikanten sind vom Gesetz erfasst.

Folgendes ist zu beachten:

- Bei bereits in der Praxis tätigen Personen ist der Nachweis (Impfausweis oder Nachweis über die Immunität) bis zum 31.07.2021 zu erbringen.

- Bei Neueinstellungen ab 01.03.2020 ist der Nachweis (Impfausweis oder Nachweis über die Immunität) vor Aufnahme der Tätigkeit zu erbringen. Ansonsten darf die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter nicht in der Praxis tätig werden.

Halten Sie als Leitung der Praxis für sich und alle Angestellten die Unterlagen in der Praxis bereit (z.B. Kopie Impfausweis oder Nachweis über die Immunität). Bei Nachfragen gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) haben Sie die Unterlagen vorzulegen.

Sollte kein Nachweis von bereits in der Praxis tätigen Personen (Impfausweis oder Nachweis über die Immunität) innerhalb der vorgegebenen Frist vorgelegt werden, muss das zuständige Gesundheitsamt benachrichtigt werden und kann dann im Einzelfall prüfen, ob Bußgelder oder Tätigkeitsverbote verhängt werden.

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können, sind von den Regelungen ausgenommen. Die medizinische Kontraindikation muss allerdings durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Schutzimpfungen. Dazu gehören auch die von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern. (Siehe Link zur FAQ-Liste)

Bitte wenden Sie sich bei medizinischen Fragen zur Masernschutzimpfung bzw. bei Fragen zu Ihrem Impfstatus an Ihre Ärztin / Ihren Arzt.

Für eine sehr gute Übersicht zu den wichtigsten Fragen besuchen Sie bitte die Seite des Bundesgesundheitsministeriums:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht/faq-masernschutzgesetz.html