Podologe/Podologin
Podologe/Podologin Ein Gesundheitsfachberuf mit Zukunft
Herbst
Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.

Neues Erscheinungsbild für den ZFD - Wort-Bild-Marke unterstreicht Stellenwert der Podologie

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Mit einem neuen Auftritt präsentiert sich der ZFD zum Jahreswechsel 2015/2016. Das veränderte Erscheinungsbild der maßgeblichen Berufsorganisation von Podologinnen und Podologen in Deutschland wurde in dieser Woche von den Landesverbänden des ZFD verabschiedet.

Die neue Wort-Bild-Marke steht für die erfolgreiche Entwicklung und Professionalisierung der Podologie seit Inkrafttreten des Podologengesetzes. Außerdem spiegelt sich hier die schrittweise Annäherung an andere Verbände der Heilmittelerbringer in Deutschland sowie an Verbände der Podologie und Podotherapie im europäischen Ausland wider. Die Podologie als Profession begegnet damit Ärzten und anderen Heilberufen künftig noch stärker auf Augenhöhe.

Beruf Podologe soll weiter gestärkt werden
Bereits im Frühjahr 2015 hatte die Bundesjahreshauptversammlung des ZFD die Zustimmung zu einer Namensänderung und zur Entwicklung eines neuen Logos gegeben. Laut Beschluss der Außerordentlichen Mitgliederversammlung im November 2015 wird der ZFD - nach Eintragung in das Vereinsregister - den neuen Namen „Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e. V.“ führen. Die  Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion, die geprägt ist durch Themen wie demografischer Wandel, Ärztemangel, Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung, stärkere Einbindung der Heilmittelerbringer in die Versorgungsstruktur und Neuregelung der Gesundheitsfachberufe. „Wer die Arbeit unseres Berufsverbandes in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß, in welche Richtung wir den Beruf Podologe bringen möchten: hin zu einem gut positionierten Heilberuf mit hoher Kompetenz, großer Eigenständigkeit und Versorgungsverantwortung“, betont Mechtild Geismann, Präsidentin des ZFD. Wichtiges Stichwort: die Integration der fachbezogenen Heilkunde in die Podologie. Die Sektorale Heilpraktikererlaubnis ist ein bedeutender Schritt in diese Richtung.

Vergangenheit bewahren – Zukunft gestalten
Die beiden Berufsbilder (Podologie einerseits und Fußpflege andererseits) haben sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt – und angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung  auch entwickeln müssen –, so Geismann. Die Aufgabe des ZFD sei es, diese Werte zu bewahren und zu erhalten.