Podologe/Podologin
Podologe/Podologin Ein Gesundheitsfachberuf mit Zukunft
FUSS 2017 - Terminankündigung
Herbst
Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.

Podologin/Podologe – ein Gesundheitsfachberuf mit Zukunft

News

Bald ist es wieder soweit – zum Start in ein neues Ausbildungsjahr werden viele künftige Fachkräfte erwartet. Der Gesundheitsmarkt ist eine der wachstumsstärksten Branchen und wird es auch künftig bleiben. Entsprechend hoch wird weiterhin der Bedarf an qualifizierten medizinischen Fachkräften sein - ideale Voraussetzungen für Ausbildungssuchende in der Podologie eine berufliche Heimat und eine sichere Zukunft zu finden.

Was macht eine Podologin/ein Podologe?
Der Beruf Podologin/Podologe ist ein Gesundheitsfachberuf und gehört zur Gruppe der Therapieberufe. Er übt die nichtärztliche Heilkunde am Fuß aus und arbeitet eng mit Ärzten und angrenzenden Fachgruppen zusammen. Die Podologin/der Podologe behandelt Patienten mit krankhaften Veränderungen am Fuß und leistet einen wichtigen Beitrag zur Linderung, Vorbeugung und Gesunderhaltung. Die verantwortungsvolle Tätigkeit erfordert Spezialwissen und umfasst eine Reihe von Tätigkeiten mit besonderen Techniken und Instrumenten. Dazu gehört zum Beispiel das fachmännische Abtragen verdickter Nägel, von Hornhaut und Schwielen und wie langlebige Druckschutzartikel, Entlastungsverbände, Nagelkorrekturspangen und Nagelprothesen richtig einzusetzen sind. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms, welche ärztlich verordnet und mit den Krankenkassen abgerechnet werden kann.


Wie wird man Podologin/Podologe?

Voraussetzung für die Berufsausbildung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung. Die Ausbildungsdauer beträgt in Vollzeit zwei Jahre oder berufsbegleitend in Teilzeit drei bis maximal vier Jahre an staatlich anerkannten Berufsfachschulen. Dort werden die theoretischen und praktischen Fähigkeiten erlernt. Während der Praktika in podologischen, internistischen, dermatologischen und chirurgischen Praxen werden Wissen und Fertigkeiten gefestigt. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung wird von der jeweiligen Landesbehörde die Erlaubnis zur Führung der geschützten Berufsbezeichnung „Podologin/Podologe“ erteilt.


Wo arbeitet eine Podologin/ein Podologe?
Podologinnen/Podologen arbeiten überwiegend angestellt in Podologiepraxen oder selbständig als Praxisinhaber. Darüber hinaus finden sie Beschäftigung in Orthopädiehäusern, Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen. Die Ausstattung entspricht den Anforderungen an eine medizinische Einrichtung und wird von den Gesundheitsämtern und Krankenkassen überwacht.


Interesse geweckt?

Möchten Sie einen zukunftssicheren, verantwortungsvollen medizinischen Beruf? Sie arbeiten gern mit Menschen? – Dann informieren Sie sich jetzt zum Beruf der Podologin/des Podologen  ! Eine Übersicht aller staatlich anerkannten Berufsfachschulen in Deutschland finden Sie  hier
Weitere Informationen zur Ausbildung und Fördermöglichkeiten erteilen die Schulen.
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